Henkelhausen, Goebel, Kempf, Kellersohn
Matthias Kellersohn (oben links) ist neu in der Geschäftsführung bei Henkelhausen. Gemeinsam mit Eva Kempf soll er die Nachfolge von Lutz Goebel antreten (© Henkelhausen)
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Das Familienunternehmen Henkelhausen setzt auf Elektrifizierung und rüstet sich mit einem neuen Management für künftiges Geschäft. 

Als Industriedienstleister für Antriebs- und Energietechnik vertreibt, wartet, repariert und
modernisiert Henkelhausen vor allem Dieselmotoren von »off-road«-Maschinen in der
Bau-, Gleis- und Landtechnik sowie in den Bereichen Marine und Netzersatzanlagen. Künftig setzt Henkelhausen auf mehr Innovation und Nachhaltigkeit, unter anderem durch die Elektrifizierung dieser Geräte und als Systemintegrator für verschiedene Technologien.

Dazu wird Henkelhausen einen eigenen Geschäftsbereich gründen und holt ab 1. Oktober Matthias Kellersohn als Geschäftsführer neu an Bord. Kellersohn ist studierter
Maschinenbauingenieur mit MBA und war langjährig bei dem Automobilzulieferer Kiekert in
verschiedenen leitenden Funktionen tätig.

Der geschäftsführende Gesellschafter Lutz Goebel ordnet damit seine Nachfolge im
Unternehmen. Er hatte das Unternehmen 1998 mittels eines Management-Buy-Ins mit
Finanzinvestoren übernommen. Seit 2014 ist Henklhausen zu 100% in Familienbesitz.

Goebels Tochter Eva Valentina Kempf wechselte 2019 von der Unternehmensberatung Capgemini ins Familienunternehmen, um die Digitalisierung und strategische Projekte voranzutreiben. Seit Anfang des Jahres ist sie Teil der Geschäftsführung und für die Bereiche Strategie, IT, Personal und Marketing verantwortlich.

Gemeinsam mit Kellersohn soll Kempf bis Mitte 2022 die operative Führung des Unternehmens von Goebel übernehmen. Mit dem eigenen Schaltschrankbau, umfassendem Service für Netzersatzanlagen und weitreichendem Applikations-Know-how für mobile Anwendungen sei bei Henkelhausen bereits eine starke elektrische und mechanische Kompetenz vorhanden, heißt es. »Auf dieser Basis werden wir aufbauen und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens stellen«, heißt es weiter.

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