Eines von der HHLA vorgestellten Projekte: Künstliche Intelligenz soll bei der Überprüfung von Schäden an Containern helfen, schneller wieder auf Leercontainer zugreifen zu können © HHLA
Eines von der HHLA vorgestellten Projekte: Künstliche Intelligenz soll bei der Überprüfung von Schäden an Containern helfen, schneller wieder auf Leercontainer zugreifen zu können © HHLA
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Beim Treffen der Transportbranche in Hamburg wurden Innovationen aus der Welt der intelligenten Verkehrssysteme und Services präsentiert. Trotz der Pandemie gab es einen Rekord bei der Teilnehmerzahl

Über 13.000 Gäste, rund 4.000 Besucher am »Public Day«, 400 Aussteller von allen Kontinenten auf knapp 40.000 m² Ausstellungsfläche – so viel Teilnehmende wie auf dem diesjährigen ITS Weltkongress hat es in seiner 35-jährigen Geschichte noch nicht gegeben, hießt es abschließend von Veranstalterseite.

Hamburgs Erster Bürgermeister, Peter Tschentscher, kommentierte den Kongress wie folgt: »Die hohen Besucherzahlen bestätigen das Interesse an den Themen des ITS Weltkongresses. Er hat gezeigt, wie die Mobilität in Zukunft effizienter, komfortabler und klimafreundlicher werden kann. Wir haben das Ziel, viele der von Hamburg begonnenen Projekte über die Dauer des Kongresses hinaus fortzuführen und zum Beispiel die Digitalisierung der S-Bahn dauerhaft für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in Hamburg zu nutzen.«

Auch Hamburgs Senator für Verkehr und Mobilitätswende, Anjes Tjarks, zeigte sich über die hohe Teilnehmerzahl überrascht: »Ein ITS Kongress, der mitten in der Pandemie sämtliche Rekorde bricht und international für Aufsehen sorgt – das konnte so keiner erwarten und ist ein großartiges Zeugnis für die vielen Menschen, die über Jahre an dem Kongress gearbeitet haben. Hamburg ist inzwischen ein Fixpunkt auf der Landkarte für digitale und nachhaltige Mobilität.«

Harry Evers, Geschäftsführer der ITS Hamburg 2021 GmbH sagte: »Fünf Jahre Vorbereitung, von der Bewerbungsphase bis zur Durchführung haben sich voll ausgezahlt. Das Interesse ist sowohl auf fachlicher Seite als auch in der Bevölkerung enorm gewesen. Die Entscheidung einen ITS Weltkongress zum Miterleben und Anfassen anzubieten, war richtig und vor allem dabei auch die junge Generation mit in die Ideenentwicklung und Kommunikation einzubinden. Dass dies alles unter schwierigsten Voraussetzungen einer Pandemie so hervorragend funktioniert hat – dafür möchte ich meinem Team und allen danken, die daran mitgewirkt haben.«

Die aus dem diesjährigen ITS Kongress gewonnen Erkenntnisse sollen weiterverfolgt werden, heißt es. Es gehe jetzt darum, die ehrgeizigen Ziele der ITS Strategie bis ins Jahr 2030 umzusetzen. Dazu würden unter anderem die Umsetzung der Mobilitätswende, die Stärkung des Verkehrsflusses, die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Senkung negativer Umweltauswirkungen durch Verkehr zählen. Diese Ziele sollen in den sechs Handlungsfeldern (Daten und Information, Intelligente Verkehrssteuerung und -lenkung, Intelligente Infrastruktur, Intelligentes Parken, Mobilität als Service sowie Automatisiertes und vernetztes Fahren), die auch den ITS Weltkongress geprägt haben, in den nächsten Jahren weiter vorangetrieben werden.

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