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Seit dem gestrigen Fahrplanwechsel verkehren Kombiverkehr-Züge zwischen Mortara und Venlo sowie Rotterdam mit Profil 400. Für Anfang 2022 plant das Frankfurter Unternehmen außerdem Frequenzerhöhungen auf der Relation Mortara–Gent.

Die Kombiverkehr KG bietet nach dem Fahrplanwechsel Schienentransporte mit Profil P400 auf den Verbindungen zwischen Mortara via Lötschberg und dem Greenport-Terminal in Venlo beziehungsweise zwischen Mortara via Gotthard und Rotterdam CTT an. »Mit der Trassenumstellung auf das Profil P400 ermöglichen wir Spediteuren nun den Transport von Sattelaufliegern mit einer Eckhöhe von vier Metern«, sagt Alexander Ochs, Geschäftsführer von Kombiverkehr. »Dank der höheren Ladekapazität steigt für unsere Kunden die Effizienz ihrer intermodalen Sendungen auf diesen Strecken spürbar.« Der Direktzug Mortara – Venlo v.v. verkehrt dreimal pro Woche an den Versandtagen Montag, Mittwoch und Freitag in beiden Richtungen. Von und nach Rotterdam besteht zurzeit fünfmal wöchentlich von Montag bis Freitag die Möglichkeit für Transporte auf der umweltfreundlichen Schiene.

Zusätzliche Abfahrten von Gent

Wie Kombiverkehr weiter mitteilt, wird die Frequenz der stark genutzten Zugrelation zum Nordseehafen Gent ausgebaut. Nach einer ersten Frequenzerhöhung zum 17. Januar wird nur kurze Zeit später am 7. Februar 2022 die achte Zugabfahrt pro Woche und Richtung in den Fahrplan aufgenommen. »Der weiter anziehenden Nachfrage auf unseren Verbindungen von Italien über die Schweiz bis in die Benelux-Länder begegnen wir mit noch vielfältigeren Versandmöglichkeiten auf diesem transalpinen Korridor«, so Ochs. »Die weiterführenden Fähranbindungen ab Gent machen dieses multimodale Angebot nach dem Brexit obendrein besonders interessant für Spediteure mit Transportgeschäften mit dem Vereinigten Königreich.«

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