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Für mehr Flexibilität bei der mobilen Patientenversorgung hat die Kieler Werft German Naval Yards gemeinsam mit der französischen Schwesterwerft CMN ein Konzept für ein Binnen-Hospitalschiff entwickelt.

Im militärischen Bereich oder beim Katastrophenschutz sind mobile Hospitäler schon lange bekannt, aber der Auf- und Abbau und die Verbringung gemäß Bedarf sind sehr zeitaufwändig, so die Kieler Werft. Zusammen mit der CMN-Werft habe man deshalb eine »mögliche europäische Lösung entwickelt und entsprechende Baupläne konkretisiert«, heißt seitens des Unternehmens.

Die aktuelle Pandemie werde nicht die letzte große Herausforderung für die medizinische Infrastruktur sein – es braucht zukunftsfähige Konzepte, so die Werften.  Ein solches Binnen-Hospitalschiff könnte lokal, flexibel eingesetzt werden, um dort für Entlastung zu sorgen, wo die Gefahr einer Überlastung der medizinischen Infrastruktur besteht, so die Werft.

Das Hospitalschiff hat eine Länge von 80 m, eine Breite von 11,40 m und einen Tiefgang von 1,5 m. Auf der Schwerkrankenstation sind Plätze für 17 Patienten verfügbar, für kritische Fälle stehen 19 Plätze zur Verfügung.

 

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