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Seit Jahren geht die Güterbeförderung  per Schiff in Brandenburg zurück. Im vergangenen Jahr waren es nur noch 2,1 Mio. t.

Nach Informationen des Statistikamtes Berlin-Brandenburg lag der Rückgang bei 19,2%. Die Einbußen gab es vor allem bei Bergbauerzeugnissen (-63,8%), Sekundärrohstoffen und Abfällen (-21,2%) und von sonstigen Mineralölerzeugnissen (-34,4%) zurück.

Gemessen an der Gesamtmenge gab es nur bei den landwirtschaftlichen Produkten eine deutliche Steigerung um rund 86.000 Tonnen beziehungsweise 16,3%. Auch Kohle, Rohöl und Erdgas (+16,8%) sowie Holzwaren und Papierprodukte (+14,4%) wurden häufiger per Schiff transportiert, kommen aber im Vergleich auf deutlich geringere Mengen.

Auf Berliner Flüssen sind den Angaben zufolge im vergangenen Jahr wegen deutlich gestiegener Kohle-, Öl- und Gastransporte etwas mehr Güter als im Vorjahr befördert worden. Insgesamt wurden in der Binnenschifffahrt rund 1,6 Mio. t und damit 2% mehr als im Jahr 2020 transportiert. Der Zuwachs geht allerdings fast ausschließlich auf nahezu doppelt so hohe Transporte von Kohle, Erdöl und Erdgas zurück (+95,6%), weil in Berlin die Lager wieder aufgefüllt wurden.

äßig warmen Wintern seine Kohlelager wieder aufgefüllt. In fast allen anderen Bereichen verringerten sich die Transporte dagegen teils drastisch. So wurden rund 238.000 weniger Tonnen Bergbauerzeugnisse befördert. Auch Kokerei- und Mineralerzeugnisse sowie landwirtschaftliche Produkte wurden deutlich seltener verschifft.

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