(v.l.): Hans-Heinrich Witte, Daniela Kluckert, Michael Zeinert, Carla Eickmann (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung) und Niels Wiecker (Behörde für Wirtschaft und Innovation der Freien und Handelsstadt Hamburg) © WSV
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Staatssekretärin Daniela Kluckert hat sich gestern in Scharnebeck über den Bau der neuen Schleuse Lüneburg informiert. Der Neubau soll einen Engpass im Verkehrsnetz beseitigen.

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr Daniela Kluckert hat sich auf Einladung der IHK Lüneburg-Wolfsburg, einen Überblick über die Vorbereitungen zum Bau der Schleuse Lüneburg am Elbe-Seitenkanal verschafft. Der Schleusenneubau ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 als Projekt mit vordringlichen Bedarf kategorisiert.

»Der Neubau der Schleuse Lüneburg ist für das norddeutsche Verkehrsnetz ein entscheidendes Großprojekt. Mit der neuen Schleuse machen wir den Elbe-Seitenkanal für die modernen Binnenschiffe passierbar und stärken damit die Hinterlandanbindungen der Seehäfen an den Hamburger Hafen deutlich. Das ist für die Region ein wichtiges Signal«, sagte Kluckert.

Schiffe bis 135 m Länge sollen den Elbe-Seitenkanal passieren

Durch die größeren Abmessungen der Schleusenkammern (225 m/12,5 m) gegenüber dem Schiffshebewerk kann der Elbe-Seitenkanal zukünftig von den größten Binnenschiffen (bis zu 135 m) und von Schubverbänden mit einer Maximallänge von 185 m befahren werden. Damit soll die neue Schleuse den bisherigen Engpass im Verkehrsnetz auflösen.

Verantwortlich für die Planung und den Bau der Schleuse ist die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Derzeit werden im Wasserstraßen-Neubau Hannover die Planungsunterlagen vorbereitet.

»Mit der Schleuse Lüneburg schaffen wir ein Jahrhundertbauwerk. Die neue Schleuse wird neben dem Schiffshebewerk entstehen und entscheidend zu einem verlässlichen und wirtschaftlichen Gütertransport beitragen. Spezielle Sparbecken sorgen für wassersparende Schleusungen. Ein ökologischer und wirtschaftlicher Gewinn«, ergänzte Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt.

»Die Schleuse Lüneburg kann einen großen Beitrag dazu leisten, Güter vermehrt auf der Wasserstraße zu befördern und damit eine ökologischere Alternative zu bieten. Ich hoffe, dass die Scharnebecker und Scharnebeckerinnen die neue Schleuse genauso sehr annehmen werden wie unser Schiffshebewerk«, sagte Stefan Block, Gemeindebürgermeister von Scharnebeck.

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