© Pascal Frai/Dortmunder Hafen AG
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Trotz eines coronabedingt schwierigen Marktumfeldes hat der Güterumschlag im Dortmunder Hafen in 2021 um rund 5% zugelegt.

Insgesamt seien im vergangenen Jahr rund 3,8 Mio. t umgeschlagen worden. 2020 waren es 3,6 Mio. t. Zum Aufwärtstrend hätten sowohl der wasserseitige Umschlag als auch der Umschlag per Eisenbahn beigetragen.

Rund 2,3 Mio. t entfallen auf den Umschlag per Binnenschiff. Weitere 1,49 Mio. t steuerte die Dortmunder Eisenbahn bei. Während beim wasserseitigen Umschlag in den Gütergruppen Baustoffe (-14%) und Schrott (-18%) Rückgänge zu verzeichnen sind, legt die Importkohle um 53% zu. Das entspricht einem Plus von 53.000 t.

Einen leichten Rückgang (-1%) gab es beim Mineralöl. Einen deutlichen Sprung nach oben um mehr als 200% verzeichnet die Gütergruppe Eisen und Stahl. Noch 2020 war das Aufkommen infolge coronabedingter Kurzarbeit in der Automobilproduktion um 68% gesunken.

Mit einem Anteil von 52% stellen Container nach wie vor die mit Abstand größte Gütergruppe. Der Tonnage-Umschlag ist um rund 8% (88.000 t) gestiegen. Wie sich der Umschlag 2022 entwickeln werde, müsse jedoch angesichts weltweit gestörter Lieferketten abgewartet werden, heißt es.

Trotz erschwerter Marktbedingungen konnte die Dortmunder Hafen AG 2021 ein solides Ergebnis von gut 1,3 Mio. € erzielen, das an den Hauptgesellschafter DSW21 (Stadt) abgeführt wird. Hinzu kommen weitere 5 Mio. € Erlöse aus der treuhändischen Grundstücksverwaltung. Die Erlöse fließen dem städtischen Haushalt zu.

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