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Die IHK Oldenburg fordert einen Ersatzneubau für die Eisenbahn-Klappbrücke in Oldenburg. Ein Dauerreparaturbetrieb stellt nach Meinung der IHK keine Perspektive dar.

Angesichts des erneuten Ausfalls der Eisenbahn-Klappbrücke in Oldenburg sieht die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) neben einer schnellen Reparatur Bedarf für einen Ersatzneubau – idealerweise in Kombination mit einer Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge an der Stedinger Straße. Das teilt die IHK heute in einer Mitteilung mit.

»Die Binnenschifffahrt wird durch Ausfälle der Brücke immer wieder massiv behindert«, sagt Felix Jahn, IHK-Geschäftsführer für Verkehr, Schifffahrt und Häfen. »Da diese Schiffe die geschlossene Brücke nur in einem Tidefenster bei Niedrigwasser passieren können, besteht zudem die Gefahr einer Schiffshavarie an der Brücke. Das mag man sich nicht ausmalen, dann wäre Oldenburg vom Bahnverkehr Richtung Bremen und Osnabrück abgeschnitten mit fatalen Auswirkungen für den Schienenpersonen- und -güterverkehr im gesamten Nordwesten«, so Jahn.

Ein Dauerreparaturbetrieb sei langfristig keine Perspektive, zumal die Verbindung Oldenburg-Wilhelmshaven Ende dieses Jahres endlich elektrifiziert sei. Die IHK setze sich weiterhin dafür ein, dass Oldenburg und die Region für den Schienenpersonenfernverkehr noch besser und reibungsloser angebunden werden. Auch deshalb müsse das Problem mit der anfälligen Klappbrücke endlich gelöst werden.

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