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Mit der Durchfahrt des emissionsfreien Schubbootes »Elektra« ist gestern die zweite Schleuse Wusterwitz für den Schiffsverkehr freigegeben worden. 

»Die Inbetriebnahme der neuen Schleuse Wusterwitz ist ein weiterer Meilenstein für unser Wasserstraßennetz. Was wir hier heute mit unserem wasserstoffbetriebenen Schiff demonstrieren, ist ein Blick in die Zukunft – eine Zukunft mit emissionsfreien Schwerguttransporten zwischen Berlin und Hamburg. Das fertige VDE 17 wird damit die Autobahn, hier konkret die A2, entlasten und die Brücken schonen. Gleichzeitig trägt die Verlagerung von Verkehren auf das Wasser erheblich dazu bei, unsere Klimaziele zu erreichen«, sagte Daniela Kluckert, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, die die Schleuse gemeinsam mit dem Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg Guido Beermann und dem Präsidenten der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Hans- Heinrich Witte freigab.

Schleusenfreigabe (v.l.): Christopher Hambleton (CEO Heitkamp Industrial Solutions GmbH), Isett Hoffmann (Bürgermeisterin Wusterwitz), Katrin Urbitsch (Leiterin WSA Spree-Have), Guido Beermann (Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg), Hans-Hinrich Witte (Präsident der GDWS), Parlamentarische Staatsekretärin Daniela Kluckert und Burkardt Knuth (Leiter WNA Magdeburg) © WSV
Schleusenfreigabe (v.l.): Christopher Hambleton (CEO Heitkamp Industrial Solutions GmbH), Isett Hoffmann (Bürgermeisterin Wusterwitz), Katrin Urbitsch (Leiterin WSA Spree-Have), Guido Beermann (Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg), Hans-Hinrich Witte (Präsident der GDWS), Parlamentarische Staatsekretärin Daniela Kluckert und Burkardt Knuth (Leiter WNA Magdeburg) © WSV

Mit der Fertigstellung der Schleuse Wusterwitz sind laut GDWS alle großen Bauwerke des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 17 umgesetzt. Das Projekt verbindet Berlin mit Hannover und über weitere Wasserstraßen auch mit dem Überseehafen Hamburg, dem Ruhrgebiet und dem Rhein.

Großmotorgüterschiffe mit einer Länge von 110 m und einer Breite von 11,45 m können jetzt die Strecke zwischen Hannover über Magdeburg bis Berlin durchgängig befahren. Auch für Schubverbände mit einer Länge von bis zu 185 m und für den für den zweilagigen Containerverkehr ist der Weg nun frei.

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