Mannheim, Container
© Hafen Mannheim
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In den Mannheimer Häfen war der wasserseitige Güterumschlag im August leicht rückläufig, steigt aber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

In den Mannheimer Häfen wurden im August insgesamt 530.022 t wasserseitig umgeschlagen. Dies entspricht einem Rückgang von 5,74% im Vergleich zum Vorjahresmonat (562.289 t). In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden insgesamt gut 4,9 Mio. t umgeschlagen – knapp 300.000 t (+6,39%) mehr als im 2021.

Gegenüber dem Vorjahresmonat wurden vor allem mehr »Feste mineralische
Brennstoffe« umgeschlagen (+113.501 t, +91%). Rückläufig entwickelte sich insbesondere der Umschlag in den Gütergruppen »Land-, Forstwirtschaftliche und andere Erzeugnisse (-86,30%) sowie Eisen, Stahl und NE-Metalle (-69,35%), teilte die Hafengesellschaft mit.

»Das Verkehrsaufkommen des Hafens Mannheim entwickelt sich auf das Jahr betrachtet
stabil, wenn auch einzelne Gütergruppen bedingt durch die Auswirkungen des
Ukrainekriegs und die Lieferkettenproblematik derzeit stärkeren Schwankungen des
Marktes unterliegen«, sagt Hafenchef Uwe Köhn.

Der wasserseitige Containerverkehr lag im August bei insgesamt 31.711 t, ein Minus von 2.379 t (-50,52%). Insgesamt wurden wasserseitig 3.788 TEU geladen und gelöscht. Dies sind 2.954 TEU (-43,81%) weniger als im Vorjahresmonat mit 6.742 TEU.

Ein Grund für den Rückgang war die schlechtere Erreichbarkeit der Häfen aufgrund des Niedrigwassers. Der Pegel in Mannheim lag im Monat August bei durchschnittlich 1,39 m und somit um 2,68 m unter dem Durchschnittspegel vom August 2021 mit 4,07 m.

Die Staatliche Rhein-Neckar-Hafengesellschaft Mannheim mbH (HGM) ist ein Unternehmen des Landes Baden-Württemberg. Die HGM verwaltet seit 1990 die Mannheimer Häfen.

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