Seafar
Remote Control Center (© Seafar)
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Deutsche Initiative für ferngesteuerte Binnenschifffahrt gegründet: Seafar kooperiert künftig mit der HGK Shipping und der Reederei Deymann.

Seafar, der belgische Technologie- und Serviceanbieter, expandiert nach Deutschland. Mit der Gründung einer deutschen Initiative will das Unternehmen die (teil-)autonome Binnenschifffahrt auf deutschen Wasserstraßen vorantreiben. Als exklusive Partner konnten mit der HGK Shipping sowie der Reederei Deymann zwei führende Reedereien gewonnen werden.

Die drei beteiligten Parteien sehen im ferngesteuerten und besatzungsreduzierten Fahren eine richtungsweisende Lösung, um die Zukunftsfähigkeit der deutschen und damit europäischen Binnenschifffahrt zu sichern. Die Initiative soll dabei helfen, dem gravierenden Fachkräftemangel ebenso wie den Herausforderungen des voranschreitenden Klimawandels und der damit verbundenen Auswirkungen auf die Kapazität des Verkehrsträgers Binnenschiff erfolgreich zu begegnen, heißt es.

In enger Zusammenarbeit mit Ministerien, Behörden und Landesregierungen will Seafar nach eigenen Angaben die Technologie im laufenden Einsatz auf verschiedenen Gewässern innerhalb Deutschlands demonstrieren. Die Projektpartner stellen insgesamt sieben Schiffe für die Initiative zur Verfügung.

Seafar bringt das notwendige Know-how und seine Praxiserfahrungen ein, die das Unternehmen in zwei Jahren operativem Betrieb ferngesteuerter und besatzungsreduzierter Binnenschiffe in Belgien sammeln konnte. Zudem investiert das Unternehmen in ein Remote Control Center in Duisburg, das ab dem 1. Quartal 2023 den operativen Betrieb per Fernsteuerung auch in Deutschland ermöglichen soll.

Mehr Informationen soll es auf der am Dienstag (27. September) beginnenden Messe STL (Shipping | Technics | Logistics) geben.

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