Karsten Schönewald, Sandra Orth
Karsten Schönewald, Sandra Orth; © Flotte Hamburg / Andreas Schmidt-Wiethoff
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Seit fünf Jahren bündelt die Flotte Hamburg als Tochterunternehmen der Hamburg Port Authority (HPA) den Betrieb der stadteigenen Schiffe unter einem Dach. Chef Karsten Schönewald ehält nun Verstärkung in der Geschäftsführung von Sandra Orth.

Vor fünf Jahren wurde die Flotte Hamburg mit dem Ziel gegründet, die Schiffe Stadt Hamburg unter einem Dach zu bündeln. Mittlerweile umfasst der Schiffspool 45 Fahrzeuge angefangen von Arbeitsschiffen über Peilschiffe bis hin zu Polizei- und Feuerlöschbooten.

Bei der Weiterentwicklung der Flotte Hamburg erhält Karsten Schönewald, Vorsitzender der Geschäftsführung, Unterstützung durch Sandra Orth. Seit August 2022 ist die 56-jährige Verwaltungswirtin Geschäftsführerin der Flotte Hamburg, wie das Unternehmen nun mitteilte. Zuvor war Orth in unterschiedlichsten Leitungspositionen bei der HPA – zuletzt als Personalchefin – tätig. »Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt im Personal- und Organisationsmanagement, wo sie mit ihrer Expertise wichtige Impulse für die Entwicklung der Flotte Hamburg setzt«, heißt es.

»Ich freue mich, mit Sandra Orth eine erfahrene Persönlichkeit an meiner Seite zu haben. Gemeinsam werden wir auch weiterhin daran arbeiten, die städtische Flotte noch umweltfreundlicher und bedarfsgerechter auszurichten«, sagt Karsten Schönewald .»Dass wir auf dem richtigen Kurs sind, zeigen uns Anfragen aus anderen Bundesländern, die Interesse daran haben, unser Konzept zu nutzen.«

Eines der Kernthemen des Unternehmens ist, die städtische Schiffsflotte sukzessive umweltfreundlicher zu gestalten. Dabei nutzt die Flotte Hamburg unter anderem Abgasnachbehandlungsanlagen und den synthetischen Kraftstoff GTL (Gas to liquid), um Luftschadstoffe zu reduzieren. Zudem wurde der Hybridantrieb mittlerweile als Standard bei Schiffsneubauten etabliert. Vollelektrische Schiffe und Schiffe mit Wasserstoffantrieb befinden sich in Planung. Künftig will die Flotte Hamburg noch einen Schritt weitergehen und in Zusammenarbeit mit der TU Hamburg eine Zero-Emission-Strategie entwickeln.

In Bezug auf Effizienzsteigerung setzt die Flotte Hamburg auf Multifunktionalität. Indem Fahrzeuge für verschiedene Anwendungszwecke eingesetzt werden, konnten bereits mehrere Schiffe eingespart werden – bei gleichbleibender Verfügbarkeit. So können z. B. Polizeiboote im Lotsenversetzdienst eingesetzt werden und im Gegenzug die Polizei auf Arbeitsschiffe zugreifen. Auch die Nutzung digitaler Anwendungen soll für weitere Effizienzsteigerungen sowohl im Schiffsbetrieb als auch im Schiffsneubau sorgen.

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