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Fachausschuss Consulting

Vorsitzender: Dipl.-Ing. Uwe Lemcke

Kontaktadresse: INROS LACKNER SE

Rosa-Luxemburg-Str. 16, 18055 Rostock

Tel.: 0381-4567 870, Fax: 0381-4567 899

E-Mail: [email protected]

Internet: www.inros-lackner.de

1. Zielsetzung

1.1 Der Fachausschuss versteht sich primär als Gesprächs- und Diskussionskreis, der sich regelmäßig mit wesentlichen das Thema »Consulting« betreffenden Anliegen im Gesamtinteresse der HTG Mitglieder befasst.

Die Zusammensetzung des Fachausschusses mit Mitgliedern aus der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, von Hochschulen und Universitäten, der öffentlichen Hafenverwaltung, dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und aus Consultingunternehmen, ermöglicht insbesondere zu übergreifenden Themen interessante Diskussionen und komplexe Lösungsansätze. Wegen seiner bereichsübergreifenden Zusammensetzung verfolgt der Ausschuss nicht die Interessen einer Standesorganisation eines bestimmten Berufszweiges oder von Verbänden.

1.2 Der Fachausschuss befasst sich vorrangig mit folgenden Themen:

• Änderungen im Dienstleistungsbedarf im In- und Ausland

• Fragen des Verhältnisses AG/Consultant

• Anforderungen und Förderungen des Nachwuchses für das Consultingwesen

• Herausragende Consultingleistungen

2. Angaben zum Ausschuss

Dem Fachausschuss gehören zurzeit 22 Mitglieder an. Im Betrachtungszeitraum wurden nachfolgende neue Mitglieder aufgenommen:

• Herr Dr.-Ing. Matthias Schäfers, IRS Stahlwasserbau Consulting AG, Würz-burg

• Herr Dr. Ulrich Kanzow, Lahmeyer Hydroprojekt GmbH, Weimar

Mit Gaststatus gehören aus dem Kreis der »Jungen HTG« Frau Emken und Herr Dr. Albers zum Ausschuss.

3. Ergebnisse der Ausschussarbeit

3.1 Sitzungen des Fachausschusses

Im Jahr 2018 fanden zwei Ausschusssitzungen statt:

• 20.04.2018, Ramboll Group A/S, Kopenhagen

Wesentlicher Inhalt:

– Vorstellung Ramboll

– Informationen über Bauprojekte und Marktsituation in Skandinavien

– Vorbereitung FAC-Workshop zum Thema »BIM«

– Entfall HOAI, Bedeutung für Vergabeverfahren

• 16.10.2018, Hamburg Port Authority

Wesentlicher Inhalt:

– Vorstellung HPA

– Vorstellung Positionspapier zum Thema: »HOAI-Entfall/Vergabeverfahren«

– Auswertung der Veranstaltung im BMVI – »Dialog zur Beschleunigung von Großprojekten«

3.2 Arbeitsergebnisse

• HTG Workshop am 17.10.2018 in Hamburg zum Thema »BIM – Vom Einzelkämpfer zum Mannschaftssport«; Veranstaltung war mit 95 Teilnehmern sehr gut besucht

• Themen:

– Umsetzung BIM in der WSV

– Umsetzung BIM bei bremenports

– Offene Datenstandards unter Berücksichtigung der IFC-Schnittstelle

– BIM im Ingenieur- und Wasserbau – Projekterfahrungen

– 5D-Anwendung und Web Gis Applikationen als Arbeitsmethode im Wasserbau

3.3 Weiteres Arbeitsprogramm

• Erarbeitung und Veröffentlichung eines Positionspapiers zum Thema »HOAI-Entfall – Bedeutung für die Vergabeverfahren in Deutschland«

• Umsetzung der BIM-Arbeitsmethode im Wasser- und Hafenbau

• Anknüpfend an die Veranstaltung im BMVI-Dialog zur Beschleunigung von Großprojekten« sollen Gespräche mit Vertretern des BMVI und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung geführt werden, um Lösungsmöglichkeiten für bestehende Probleme in Planung und Bau aufzuzeigen.

Fachausschuss für Küstenschutzwerke

Vorsitzender: Dr.-Ing. Karsten Peters

Kontaktadresse: Ramboll GmbH

Stadtdeich 7, 20097 Hamburg

Tel.: 040 / 328 18-168

E-Mail: [email protected]

Internet: www.ramboll.de

1 Zielsetzung

Der Fachausschuss für Küstenschutzwerke (FAK) besteht seit 1972. Seine Aufgabe ist die Erarbeitung von Empfehlungen für Bauwerke des Küstenschutzes an Nord- und Ostsee sowie Erfahrungsaustausch und Diskussion unter den Mitgliedern.

2 Angaben zum FAK

Der FAK besteht aus Kollegen von den Küstenschutzverwaltungen der Länder, der Wasser – und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, von Baufirmen und Ingenieurbüros. Der FAK hat zurzeit 27 Mitglieder.

3 Ausschussarbeit im Berichtsjahr

3.1 Sitzungen

Der FAK hat sich im Berichtszeitraum 2018 einmal zu einer Sitzung am 25.10.2018 getroffen. Ein geplanter Sitzungstermin im Frühjahr 2018 konnte mangels Teilnahme nicht stattfinden.

3.2 Arbeitsprogramm

Der FAK ist für die Vertreter der Küstenländer eine sehr wichtige Plattform des länderübergreifenden fachlichen Austausches, um über aktuelle Bauvorhaben, Planungen, Ziele oder Entwicklungen im Küstenschutz zu sprechen. Dementsprechend wird letzterem stets ausreichend Zeit im FAK eingeräumt, wie auch in diesem Jahr. So wird dieser fachliche Austausch von den Mitgliedern auch in besonderer Weise wertgeschätzt und auch gezielt genutzt, um Themen anzusprechen und Lösungen nachzufragen. Dieses Format bereichert den FAK sehr.

Der FAK beschäftigt sich weiterhin mit ausschussrelevanten Themen des Küsteningenieurwesens, die bereits vor einiger Zeit als Themen benannt und deren Bearbeitung als notwendig beurteilt wurde. Diese Themen werden in eigenen Arbeitsgruppen bearbeitet. Die resultierenden Ergebnisse werden in Form von Statusberichten oder Empfehlungen veröffentlicht. Die Tabelle gibt einen Überblick der Arbeitsgruppen und deren Status.

Der Fortschritt der Bearbeitung der Arbeitsgruppen wird in den Sitzungen stets aktualisiert. Leider hat sich diesbezüglich im Berichtszeitraum kein nennenswerter Fortschritt ergeben. Die AG 1 mit ihrem Beitrag zu Sickervorgängen im Deich befindet sich immer noch in der finalen Fertigstellung zur Veröffentlichung. Anschließend wird der Beitrag dem FAK noch abschließend vorgestellt werden.

Neben der Arbeit in den Arbeitsgruppen hat sich der FAK zu der Novellierung der EAK ein genaueres Bild verschafft. Der FAK ist sich einig, dass die neue EAK eine modulare Grundstruktur erhalten wird. Der geplante übergeordnete Leitartikel wird den Leser der EAK dann zu den einzelnen bekannten Empfehlungen der EAK leiten, die ebenfalls nach und nach aktualisiert werden sollen. Dieser Leitartikel ist noch in Bearbeitung und soll als erstes veröffentlicht werden. Anschließend erfolgt stufenweise die Novellierung der Empfehlungen.

3.3 Weiteres Arbeitsprogramm und Ausblick

Der FAK wird weiterhin versuchen, den verschiedenen Themen und Zielsetzungen gerecht zu werden. Dafür werden immer noch neue Wege gesucht. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass für Veröffentli-chungen des FAK nicht mehr die Kapazitäten für ehrenamtliche Arbeiten vorhanden sind wie noch vor 20 Jahren.

Auf der Mitgliederseite haben sich auch 2018 Veränderungen ergeben. Die Kontinuität aufrecht zu erhalten, wird dadurch erreicht, dass die älteren Kollegen ihre jüngeren in den FAK einführen. Dies ist ein kontinuierlicher Prozess. Weiter gilt auch, dass vor dem Hintergrund weiter zunehmender Arbeitsbelastung der FAK-Kollegen, auch in den Verwaltungen, kreatives Denken gefordert ist, um die ehrenamtliche Tätigkeit weiter zu ermöglichen. Die Tatsache, dass mit dem FAK eine Informationsplattform von Fachkollegen aus unterschiedlichen Bereichen von der Verwaltung, über die Wirtschaft bis zur Forschung besteht und gepflegt wird, ist im Grunde als großer Erfolg zu bewerten.

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