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Ab dem 12. April dieses Jahres stehen die jährlichen Instandhaltungsmaßnahmen an den Schleusen des Mains, Main-Donau-Kanals und der Donau an. Da die Arbeiten bei laufendem Schifffahrtsbetrieb nicht möglich sind, kann bis Ende April kein Schiff verkehren. Ausnahme sind lokale Fahrgastschiffe.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Schweinfurt, zuständig für die Schleusen des Mains von Rothenfels bis Viereth, hat ein umfangreiches Instandhaltungs- und Bauwerksinspektionsprogramm an den 60 bis 90 Jahre alten Schleusen vorgesehen. Die Schleusen Ottendorf, Gerlachshausen, Randersacker und Steinbach würden »trockengelegt«, um im »trockenen« Zustand notwendige Inspektions- und Instandsetzungsarbeiten an den Schleusen durchzuführen. Zudem müssen an der Schleuse Marktbreit 80 Anker in die Spundwand gebohrt werden, zur Sicherstellung der Pollerzugkräfte.

Aufgrund des angekündigten Streiks der Gewerkschaft ver.di könnten die Trockenlegungsarbeiten erst am 12. April 2018 beginnen, so das WSA Schweinfurt. Alle Maßnahmen würden einem strengen Terminplan unterliegen und von Beschäftigten des WSA Schweinfurt und von Spezialfirmen durchgeführt. Der Termin sei mit dem Binnenschifffahrtsgewerbe langfristig vorher abgestimmt worden, so dass sich die Binnenschifffahrt und die Häfen rechtzeitig auf die Sperre einstellen konnten.

Am 30. April 2018 um 12 Uhr soll die Schifffahrt wieder freigegeben werden.

Auf dem Main oberhalb von Würzburg werden jährlich rd. 5 Mio. Gütertonnen mit 5.000 Frachtschiffen transportiert, zusätzlich legen rd. 1.000 Fahrgastkabinenschiffe jedes Jahr in Würzburg an.

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