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Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Eberswalde hat den weiteren Ausbau des Oder-Havel-Kanals (HOW, Los E2/F2) ausgeschrieben. Den Zuschlag für das rund 65 Mio. € teure Projekt sicherte sich Strabag Wasserbau aus Hamburg.

Es geht darum, eine rund 7 km lange Lücke zwischen den bereits fertiggestellten Bauabschnitten zwischen HOW km 55,946 und 63,217 (Marienwerder–Lichterfelde) zu schließen. Zu den wesentlichen Leistung gehören knapp 1,0 Mio. m³ Baggerarbeiten, knapp 500.000 m² Tondichtung, knapp 500.000 t Wasserbausteine, Betriebswege von etwa 12 km, 7,5 km Kabel sowie der Rückbau der Entleerungsanlage im Bereich des Mäckersees.

Simulation des ausgebauten HOW-Kanalabschnitts
Simulation des ausgebauten HOW-Kanalabschnitts. © WSA Eberswalde

Die Bauzeit ist bis 2026 vorgesehen, die Arbeiten werden bei laufender Schifffahrt durchgeführt. Wie das WSA Eberswalde zudem mitteilt, werden die Planungen weiterer Kanalabschnitte für die wichtige Güterverkehrsrelation zwischen Berlin und Stettin parallel zum Bauauftrag wieder aufgenommen.