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Autonom und emissionsfrei fahrende Transporteinheiten sollen künftig in die City-Logistik eingebunden werden. In Berlin startet jetzt ein Pilotprojekt

Ziel des Vorhabens »Autonome elektrische Schifffahrt auf WAsseRstrassen in Metropolenregionen« (A-Swarm) ist es, ein Transportsystem zu entwickeln, dass die Güter in die Metropole bringt, um dortig von dezentralen Hubs aus mit landgestützten Transportmitteln über die letzte Meile transportiert zu werden.

Für die Belieferung von derartigen Hubs bieten sich kleine schwimmende Einheiten an, deren Antrieb elektrisch und damit lokal emissionsfrei erfolgt. Über eine Verkehrsverlagerung von der Straße aufs Wasser sollen die Luftbelastung und Lärmprobleme des Lieferverkehrs im urbanen Raum reduziert werden. Autonome, koppelbare und elektrisch betriebene Wasserfahrzeuge sollen künftig einen Beitrag zur modernen Citylogistik leisten, heißt es.

Die Machbarkeit eines solchen Systems soll durch einen Demonstratorbetrieb in einem Reallabor im Bereich des Berliner Westhafens erfolgen, der die Spree, den Charlottenburger Verbindungskanal, den Westhafenkanal und den Berlin Spandauer Schifffahrtskanal umfasst.

Das Projekt unter Leitung der Schiffbau-Versuchsanstalt Potsdam (SVA) läuft bis August 2022. Partner sind dabei die Technische Universität Berlin, Infineon Technologies, Veinland, das Institut für Automatisierungstechnik der Universität Rostock sowie die BEHALA (Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft). Das Bundeswirtschaftsministerium stellt im Rahmen der Maritimen Forschungsstrategie 2025 die Förderung bereit, die Betreuung erfolgt durch den Projektträger Jülich (PTJ).

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