200 neue Jobs sollen in Hafennähe entstehen

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Die Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) hat im Oktober mit der Vermarktung des Sondergebiets »Güterverkehrszentrum Hafen« begonnen. Am Stadteingang von Osnabrück soll ein Standort für »intelligente und innovative Logistik« entstehen, so die WFO. In direkter Nähe befindet sich die Bundesstraße B 68, die eine Verbindung zur Autobahn A 1 darstellt. Arbeitsplätze, Nachhaltigkeit und Vernetzung: Das sind die Faktoren, auf die die WFO besonderes Augenmerk legt, wenn es um die Vermarktung des Sondergebiets »Güterverkehrszentrum Hafen« geht.

»Unsere Zielgruppe für das Sondergebiet sind intelligente und arbeitsplatzschaffende Logistikunternehmen«, so Ralf Minning, Geschäftsführer der WFO. Intelligent bedeute in diesem Sinne, dass neben Transport und Lagerung von Gütern auch weitere Dienstleistungen angeboten würden, zum Beispiel Veredelung oder Montage. Darüber hinaus sollte das Unternehmen daran interessiert sein, Bestandteil eines starken regionalen Netzwerks zu werden und in Kontakt mit anderen Firmen zu treten. Besonders wichtig, so stellt Minning heraus, sei allerdings die Schaffung von Arbeitsplätzen: »Das größte Entwicklungshemmnis für einen Standort sind fehlende Fachkräfte. Unser Ziel ist es, dass mindestens 200 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.«

Die Lage des Sondergebiets »Güterverkehrszentrum Hafen« sei dabei besonders günstig, denn es sei trimodal vernetzt und gut per Lkw erreichbar. Die Nähe zum Hafen macht einen Gütertransport per Schiff möglich und auch das KV-Terminal soll Mitte nächsten Jahres fertiggestellt sein.

Noch bis zum 31. Januar 2021 können interessierte Unternehmen ihre Bewerbung an die WFO richten.

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