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Im ungarischen Zalaegerszeg entsteht ein neuer logistischer Knotenpunkt der HHLA-Bahntochter Metrans. Die feierliche Grundsteinlegung für den Hub-Terminal fand gestern statt.

Die HHLA-Intermodalgesellschaft Metrans erweitert ihr Netzwerk um einen Hub-Terminal im ungarischen Zalaegerszeg. Dieser soll als Drehscheibe für Verkehre auf dem Adriatischen Korridor sowie in Richtung Süd- und Südosteuropa dienen. Rund 40 Mio. € investiert die Metrans, unterstützt durch Fördermittel der ungarischen Regierung, in das Projekt. 120 Arbeitsplätze sollen entstehen. Die ersten Züge sollen ab 2023 in der Anlage abgefertigt werden.

»Wir sehen im Standort Zalaegerszeg strategisches Potenzial für den Ausbau der Verkehre in Richtung Adria sowie nach Süd- und Südosteuropa«, sagte Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA. »Der neue Hub-Terminal wird dafür sorgen, dass Ungarn seine Rolle als logistischer Knotenpunkt im Herzen Europas weiter stärken kann. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit verschiedenen ungarischen Behörden ist beispielhaft für eine gelungene pan-europäische Kooperation.«

 

Peter Kiss, Vorstandvorsitzender der Metrans-Gruppe: »In Zalaegerszeg entsteht nicht nur ein neuer Hub-Terminal der Metrans, sondern ein zentraler Knotenpunkt für den gesamteuropäischen Schienengüterverkehr. Unsere Investitionen zeigen, wie wichtig Ungarn für die weitere Entwicklung des intermodalen Metrans-Netzwerks ist.«

Gemeinsam mit dem ungarischen Außenminister Péter Szijjártó, dem Abgeordnetem László Vígh und Zalaegerszegs Bürgermeister Zoltán Balaicz wurde feierlich der Grundstein für den neuen Terminal gelegt. Der erste Bauabschnitt der Anlage soll bereits im Jahr 2023 in Betrieb gehen. Die Investitionssumme von mehr als 40 Mio. € enthält eine Förderung durch ungarische Institutionen in Höhe von ca. 11 Mio. €. Etwa 120 neue Arbeitsplätze sollen in Zalaegerszeg entstehen.

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