(v.l.): Jürgen Meister (Offis), Matthäus Wuczkowski (NPorts) und Patrick Zimmermann (Fraunhofer CML) © NPorts
(v.l.): Jürgen Meister (Offis), Matthäus Wuczkowski (NPorts) und Patrick Zimmermann (Fraunhofer CML) © NPorts
Print Friendly, PDF & Email

Mit der Preisverleihung des MCN Cup würdigt das Maritime Cluster Norddeutschland maritime Innovationen aus dem Norden. Gewonnen hat in diesem Jahr unter anderem das Projekt »dashPORT«, das für CO2-Neutralität im Braker Hafen sorgen soll.

Am vergangenen Dienstag hat die erste Preisverleihung des MCN Cups stattgefunden. Das Maritime Cluster Norddeutschland würdigt damit Projekte, die zu einer nachhaltigen Transformation der maritimen Branche beitragen. Den ersten Platz in der Kategorie B: »Wie lassen sich Häfen und die maritime Logistik nachhaltiger gestalten?« gewann das Projekt „dashPORT“, welches Niedersachsen Ports gemeinsam mit J. Müller Weser, Fraunhofer CML und Offis im Hafen Brake umsetzt.

»Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Zusammen mit starken Partnern haben wir mit dashPORT ein Projekt in die Wege geleitet, mit dem wir das Ziel eines CO2-neutralen Hafens ein Stück weit näherkommen«, sagt Holger Banik, Geschäftsführer von Niedersachsen Ports, sowie der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG.

Das Projekt »dashPORT« ermöglicht als intelligente Softwarelösung, Energieverbraucher und Energieverbräuche im Hafen zu visualisieren, daraus Maßnahmen abzuleiten sowie ungewöhnlich hohe Verbräuche zu identifizieren und wenn möglich zu vermeiden. Dadurch soll eine Reduzierung von Energiekosten und CO2-Emissionen in Häfen möglich sein.

Die Jury würdigte insbesondere den ganzheitlichen Ansatz, wodurch ein hafenübergreifendes Energiemanagement möglich ist sowie die Option mit Hilfe von künstlicher Intelligenz, Energieprognosen zu erstellen.

Das Projekt wird unterstützt durch das Förderprogramm für Innovative Hafentechnologien (Ihatec) und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Teilen: