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Auch auf der deutschen Seite sind die Bauarbeiten für den Fehmarnbelt-Tunnel  gestartet. Ab 2029 sollen Autos und Züge durch den Unterwassertunnel zwischen Deutschland und Dänemark rollen.

Der Tunnel soll Engpässe beseitigen und eine Lücke im europäischen Verkehrsnetz schließen, wie Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, betonte: »Der Fehmarnbelt-Tunnel wird eines der größten und bedeutendsten Verkehrsinfrastrukturprojekte Europas im laufenden Jahrzehnt. Die Verbindung zwischen den beiden bedeutenden Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorten Kopenhagen-Malmö und Hamburg wird deutlich beschleunigt.«

Ab 2029 soll die Fahrt durch den 18 km langen Fehmarnbelt-Tunnel nur noch sieben Minuten mit dem Zug und zehn Minuten mit dem Auto dauern. Bisher verbinden Fähren die Verbindung zwischen Deutschland und Dänemark. Neben Umweltverbänden war auch der Fährbetreiber Scandlines im Vorfeld gegen das Projekt vorgegangen.

 

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