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Das Bundesverkehrsministerium fördert mit 1,33 Mio. € das Projekt SensorSOW auf Spree und Oder. Ziel ist die Verlagerung von Transporten auf die Wasserstraßen.

Der Förderbescheid wurde von Bundesminister Volker Wissing an das Projektkonsortium SensorSOW übergeben. »Mit den Digitalen Testfeldern Wasserstraße und der Erprobung automatisierter Systeme treiben wir die Digitalisierung der Schifffahrt voran«, so Wissing. Projekte wie SensorSOW könnten dazu beitragen, langfristig mehr Verkehr auf die Wasserstraße zu verlagern und die Logistikketten nachhaltiger zu machen.

Digitale Testfelder an Wasserstraßen ermöglichen die Erforschung und Erprobung von intelligenten Assistenzsystemen unter realen Bedingungen und deren Weiterentwicklung hin zu einer voll automatisierten Navigation in der Binnenschifffahrt. Auf diese Weise soll die Attraktivität der Wasserstraße im Wettbewerb der Verkehrsträger gesteigert und Ladung auf diesen, im Vergleich emissionsarmen Logistikzweig verlagert werden.

Über das Förderprogramm zur Entwicklung von Digitalen Testfeldern an Bundeswasserstraßen stellt das BMDV bis Ende 2024 insgesamt rund 34 Mio. € bereit.

Im Projekt SensorSOW werden Sensor- und Assistenzsysteme zur Bestimmung der Schiffs- und Verkehrslage sowie der Fahrrinne unter Wasser entwickelt und erprobt. Ziel ist es, eine Steigerung des Automatisierungsgrades der Schifffahrt zu erreichen.

Das Projektkonsortium aus Alberding, TU Berlin und Universität Rostock erhält eine Gesamtfördersumme von rund 1,33 Mio. € für eine Projektlaufzeit von zwei Jahren. Die Funktionalität der Sensorik, bestehend aus LIDAR-, SONAR-, Kamera- und GNSS-Sensorik soll in diesem Zeitraum mittels bestehendem Versuchsträger und Testschiffen im digitalen Testfeld Spree-Oder-Wasserstraße erprobt, aufbereitet und in einem Assistenzsystem anschaulich bereit gestellt werden.

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