Detlef Wittmüß ist neuer Leiter des WSA Kiel-Holtenau
Detlef Wittmüß ist neuer Leiter des WSA Kiel-Holtenau. Foto: WSV
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Detlef Wittmüß hat seine Tätigkeit als Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Kiel-Holtenau aufgenommen. Er folgt Dieter Schnell, der sich in den Ruhestand verabschiedet.

Wittmüß hat bis zuletzt WSA Hamburg geleitet. Neben der kommissarischen Leitung des WSA Brunsbüttel übernimmt er jetzt auch die Amtsgeschäfte in Kiel-Holtenau.

»Der Nord-Ostsee-KanaI mit seinem Betrieb und den großen Investitionsprojekten ist eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Schon während meiner früheren Tätigkeit am NOK habe ich den Kanal gut kennengelernt. Ich freue mich auf die neue Aufgabe«, so Wittmüß.

Unterdessen wurde Dieter Schnell, der langjährigen Leiter des WSA Kiel-Holtenau, durch Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS), nach über 35 Jahren Dienst in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsver-waltung des Bundes und im Bundesverkehrsministerium, in den Ruhestand verabschiedet. In den 17 Jahren seiner Amtsleitung standen für den Leitenden Baudirektor Dieter Schnell die Zukunftssicherung des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) sowie der sichere Betrieb der Verkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt seiner Arbeit und seines Amtes.

»Als versierter Leiter des WSA Kiel-Holtenau hat Dieter Schnell mit seinen Beschäftigten für die international bedeutende Wasserstraße viele öffentlich relevante Großprojekte auf dem Weg gebracht«, würdigte Witte. Wichtig für die erfolgreiche Planung und Umsetzung vieler Maßnahmen sei ihm immer der enge und kontinuierliche Kontakt mit den Vertretern der Gemeinden, der Landkreise, der regionalen Politik und der Kundschaft des Kanals gewesen.

Schnell dankte an erster Stelle den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des WSA Kiel-Holtenau. Auch habe ihn die öffentliche Akzeptanz sowie die politische Unterstützung für das Erhaltungs- und Ausbauprogramm des Kanals gefreut. Er wünscht sich, dass die Inventionen in den Kanal ihre Früchte tragen und das der Wasserstraße eine gute Zukunft bevorsteht.

Investitionen in die Infrastruktur

Um die Leistungsfähigkeit des Kanals langfristig zu sichern und um die Weichen für zukünftigen Schiffsverkehr zu stellen, wurde ein umfangreiches Investitionsprogramm für den NOK beschlossen. Es reicht vom Bau einer fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel, einer Erneuerung der Kleinen Schleusen Kiel über die Sanierung bzw. den Ersatz von Straßen- und Eisenbahnbrücken bis hin zur Vertiefung des Kanals. Viele Arbeiten laufen zeitgleich oder bauen unmittelbar aufeinander auf. Parallel zum Sanierungsprogramm der Schleusenanlagen wird beispielsweise die Oststrecke des Kanals ausgebaut. Weitere Maßnahmen flankie-ren die Großprojekte – z.B. der Bau neuer Versorgungsdüker in Brunsbüttel und Kiel, die Sanierung des Kanaltunnels Rendsburg oder der sukzessive Ersatz der Kanalfähren durch Neubauten mit moderner umweltfreundlicher Antriebstechnik.