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Am Wehr Wieblingen wird in Kalenderwoche 39 der Wehrverschluss, ein sogenanntes Doppelschütz, am Wehrfeld 2 ausgetauscht. Grund sind irreparable Schäden, die während einer turnusmäßigen Inspektion des am Neckar gelegenen Bauwerks festgestellt worden waren.

Wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Heidelberg mitteilt, muss das gesamte Doppelschütz aus seiner Verankerung gehoben werden. Dies geschehe in mehreren Schritten. Zuerst werde der Oberschütz (ca. 15 t) in drei Teile getrennt und ausgehoben. Anschließend folge das Unterschütz (ca. 24 t), welches ebenfalls aufgrund des Gewichtes in drei Teile geteilt werden müsse.

Das Doppelschütz werde mit Hilfe des Hebebock »Ajax« durch die WSA Heidelberg / Bingen / Mannheim ausgehoben. Der Hebebock des WSA Bingen kann eine Traglast von 100 t heben. Der Wehrverschluss sei demnach kein Problem, heißt es.

Kurzzeitige Sperrung des Wehrsteges

Das neue Unterschütz wird von dem Unternehmen Bick & Letzel, Großostheim, gebaut. Nach Angaben des WSA Heidelberg wird beim Aushub der Wehrsteg kurzzeitig gesperrt, da die einzelnen Teile über den Wehrsteg gehoben werden müssten. Die Sperrungen fänden hauptsächlich zu den verkehrsarmen Zeiten zwischen 9 und 15 Uhr statt. Voraussichtlich soll jede Sperrung des Steges nicht länger als eine Stunde andauern, heißt es weiter. Eine außerordentliche Lärmbelästigung der Anwohner sei nicht zu erwarten.