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Schottel liefert die Antriebe für das weltweit erste emissionsfreie Schubboot. dessen Bau gerade auf der Barthel Werft in Derben begonnen wurde.

Auftraggeber für das innovative Schubboot »Elektra« ist die Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft (BEHALA). Das Konzept wurde an der TU Berlin entwickelt. Nun werden auch die ersten Zulieferer benannt: Die Ruderpropeller kommen von Schottel.

Das hybride Kanal-Schubboot wird künftig von einer Kombination aus Brennstoffzellen, Akkus und elektrischem Antrieb bewegt. »Die ›Elektra‹ wird, nicht nur als Schubboot, sondern auch als Vorbild für elektrische Energiekonzepte für viele maritime Bereiche beweisen, dass eine Energiewende durchaus möglich ist«, sagt Prof. Gerd Holbach als Projektleiter an der TU Berlin.

Neue Technologien an Bord

Das 20,00 m lange und 8,20 m breite Kanal-Schubboot wird mit zwei Schottel-Ruderpropellern vom Typ SRP 100 mit Düse (je 200 kW) sowie einem Steuer- und Regelsystem ausgestattet sein. Als Vorgabe gilt eine Mindestdienstgeschwindigkeit von 10 km/h bei einer maximalen Schublast von 1.400 Tonnen.

Das Schiff wird die Brennstoffzellen-Technologie für die Basis-Energieversorgung des Antriebsstrangs und für das Bordnetz nutzen. Bei Spitzenlasten wird zusätzliche Energie durch Akkumulatoren bereitgestellt. Der Wasserstoff, der die Brennstoffzelle versorgt, wird dabei mittels Elektrolyse aus grünem Strom erzeugt, der aus Windkraft stammt.

Geplant ist, dass die »Elektra« ab 2020 zunächst in Berlin und ab 2022 auch im Streckendienst zwischen Berlin und Hamburg erprobt wird. Ab 2025 soll das Schiff im kommerziellen Betrieb zwischen Berlin und Hamburg pendeln und vorrangig im Gütertransport eingesetzt werden. Bereits ab ihrem ersten Erprobungstag in Berlin soll die »Elektra« komplett emissions- und schadstofffrei fahren.

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