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Im niederländischen North Sea Port sollen mehr Container von der Straße auf das Wasser verlagert werden. Dafür setzt Gadot Belgien für den Transport seiner Container von Gent nach Antwerpen künftig auf Binnenschiffe.

Gadot Belgium bietet Chemieproduzenten industrielle Dienstleistungen und Logistiklösungen. Das Unternehmen am Schiffskanal nach Terneuzen expandiert laut eigenen Angaben derzeit stark. Im vergangenen Jahr erhöhte es seine Tanklagerkapazität auf 100.000 m³ und investierte zwei Millionen Euro in neue Abfüllanlagen. Damit setzt Gadot den Aufbau eines »Chemie-Clusters« fort, so der Logistiker.

Das Umsteigen auf Binnenschifftransporte soll den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens verringern. Die Container, die für den Export nach Übersee nach Antwerpen gehen, werden deshalb nicht mehr auf der Straße, sondern auf dem Wasserweg transportiert. Die erste Lieferung von zehn Containern wurde Ende August auf ein Binnenschiff verladen, so Gadot.

Zusammenarbeit mit DFDS

Gadot kooperiert mit DFDS, dessen Terminal an seine Anlagen angrenzt. DFDS kümmert sich um alle Zoll-, Speditions- und Transportangelegenheiten.

Die Reederei hat damit einen neuen Kunden für seine Binnenschifffahrtsdienste gewonnen, die als Erweiterung des RoRo-Dienstes vom und zum schwedischen Hafen Göteborg anboten werden. Dazu gehören auch Verbindungen zu den großen Containerterminals in Antwerpen. Gadot und DFDS prüfen laut eigenen Angaben auch eine Zusammenarbeit bei anderen Logistikströmen.

»Wenn zwei Unternehmen in unserem Hafen ihre Zusammenarbeit intensivieren, stärkt das auch den North Sea Port als Ganzes. Dass Gadot und DFDS dies über die Wasserstraßen tun, ist für uns ein doppelter Gewinn. Mit einem Anteil von 58 % ist die Binnenschifffahrt schon heute der wichtigste Hinterlandverkehrsträger für unseren Hafen. Und wir können den weiteren Ausbau unserer Rolle als Drehscheibe für Binnenschiffscontainer nur begrüßen«, sagt CEO Daan Schalck.

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