Unter der Schirmherrschaft des ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg, Peter Tschentscher (4.v.l.), diskutierten unter anderem Stefan Kunze (5.v.l), Vorsitzender des Elbe Allianz, Daniela Kluckert (4.v.r.), Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, und der tschechische Vizeverkehrsminister Václav Bernard (3.v.r.) über die Binnenschifffahrt im Elbstromgebiet © HHM
Unter der Schirmherrschaft des ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg, Peter Tschentscher (4.v.l.), diskutierten unter anderem Stefan Kunze (5.v.l), Vorsitzender des Elbe Allianz, Daniela Kluckert (4.v.r.), Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, und der tschechische Vizeverkehrsminister Václav Bernard (3.v.r.) über die Binnenschifffahrt im Elbstromgebiet © HHM
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In der Hamburger Speicherstadt hat vor Kurzem der Elbschifffahrtstag 2022 der Elbe Allianz stattgefunden. Anlässlich der Veranstaltung unterstrichen die Fachleute, dass ein Ausbau der Elbe-Infrastruktur für die Zukunft der Binnenschifffahrt wichtig ist.

Der Elbschifffahrtstag in Hamburg »zeigte klar«, dass die Elbe eine wichtige Verkehrsader für Hamburg und alle Anrainer ist, heißt es in einer Mitteilung. In seinem Grußwort wies der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Peter Tschentscher, auf die Wichtigkeit der Elbe für die Hansestadt hin: »Hamburg ist der größte Binnenhafen im Elbstromgebiet. Die Elbe sichert seit jeher die wirtschaftliche Stärke und den Wohlstand unserer Stadt. Sie verbindet uns nicht nur mit den großen Seehäfen der Welt, sondern auch mit vielen Städten und Regionen im Hinterland. Die Binnenschifffahrt ist eine wichtige Säule des Güterverkehrs in Europa. Sie ist leistungsstark und im Vergleich zum Lkw-Transport deutlich umwelt- und klimafreundlicher. Neben den Straßen- und Schienenwegen gehören der Ausbau und die Sanierung der Infrastruktur für die Binnenschifffahrt zu den großen Projekten für die Modernisierung Deutschlands.« Um auf die Attraktivität des Binnenschiffes aufmerksam zu machen, unterstützt Hamburg unter anderem mit einen Imagefilm Binnenschifffahrt, dessen Premiere Tschentscher im Alten Hauptzollamt vor rund 100 Experten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung startete.

Allerdings ist es dringend notwendig die Infrastruktur sowohl an der Elbe als auch im Elbe-Seitenkanal zu verbessern. »In den vergangenen Jahren hat sich ein großer Modernisierungsstau aufgebaut. Stichworte sind das Bottleneck Schiffshebewerk Scharnebeck, dessen Abmessungen eine Befahrung mit großen Binnenschiffen nicht zulassen, aber auch das Gesamtkonzept Elbe, mit dem eine ökologisch verträgliche Beseitigung von nautischen Schwachstellen vereinbart wurde«, ergänzte Stefan Kunze, Vorsitzender des Elbe Allianz e.V. auf dem Elbschifffahrtstag.

Das Engagement des Bundes als Eigentümer der Wasserstraßen unterstrich Daniela Kluckert, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, in ihrem Grußwort. »Unsere Wasserstraßen sind ein Teil unserer starken Wirtschaftskraft und stellen eine wesentliche Grundlage des Handelns für Bund und Länder dar. Die Elbe leistet dabei einen wesentlichen Beitrag für einen ökologisch verträglichen Güterverkehr und bietet daher großes Potenzial für die Verbesserung der CO2-Bilanz im Verkehrssektor. Unser Ziel ist es, die besondere wirtschafts- und gesellschaftspolitische Bedeutung der Wasserstraßen und der Binnenschifffahrt in Deutschland zu stärken und weiterhin für verlässliche, effizientere und sichere Schifffahrtsverhältnisse zu sorgen.«

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