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Sie sollen in Zukunft für die Sicherheit im Hamburger Hafen, der Unterelbe und in der Nordsee sorgen – die jetzt bestellten Polizeiboote der Flotte Hamburg.

Wie heute bekannt gegeben wurde, ist der Auftrag für die Neubauten an Baltic Workboats in Estland vergeben worden. Gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei Hamburg (WSP) und der Behörde für Inneres und Sport (BIS) treibt die Flotte Hamburg aktuell die Ersatzbeschaffung für die zu Beginn der 1990er Jahre gebauten Küstenstreifenboote WS 1 und WS 2 sowie die Streckenstreifenboote WS 20 und WS 22 voran. Die vier Schiffe sollen durch drei Neubauten ersetzt werden.

»Design und Ausstattung der neuen Boote folgen dem Gedanken des Typschiffes. Das bedeutet, dass wir uns bei der Konstruktion möglichst nah an handelsübliche Patrouillenboote halten, um unnötige Eigenkonstruktionen zu vermeiden«, sagt Karsten Schönewald, Geschäftsführer der Flotte Hamburg. »Weiterhin werden die Schiffe – dem Standard der Flotte Hamburg entsprechend – mit besonders umweltfreundlichen Plug-In-Hybrid-Antrieben ausgerüstet. Damit ist eine 120-minütige vollelektrische emissionsfreie Fahrt möglich.«

Die Schiffe werden von der Werft Baltic Workboats AS (Estland) gebaut, die sich in einer europaweiten Ausschreibung durchsetzte. Die Bausumme für die ersten zwei Schiffe beläuft sich auf rund 17 Mio. €.

Die Ablieferung der ersten beiden Schiffe ist für das Jahr 2025, das dritte Schiffe voraussichtlich für 2027 geplant. Baltic Workboats wird zunächst mit dem Bau eines kleineren Typschiffs PB24 und eines größeren Typschiffs PB29 beginnen. Welche Option für das dritte Schiff gewählt wird, ist den Angaben zufolge noch offen.

 

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