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Die auf dem Rhein zwischen Köln-Langel und Leverkusen-Hitdorf verkehrende Auto- und Personenfähre »Fritz Middelanis« wird kurz vor Weihnachten außerplanmäßig geprüft und gewartet.

Grund für die Arbeiten, die zwischen dem 16. und 20. Dezember auf der Kölner Schiffswerft Deutz erfolgen, ist die hohe Belastung des Schiffes in den vergangenen Wochen. In diesem Zeitraum gibt es auf der Strecke keinen Fährverkehr, teilt die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) mit, die zu gleichen Teilen wie die Stadt Leverkusen an der Köln-Langel/Hitdorf GmbH beteiligt ist.

Nach Angaben der HGK wurde die Fähre in den vergangenen Wochen außergewöhnlich stark genutzt. Da Fahrzeuge mit einem Gewicht über 3,5 t derzeit weder die Leverkusener Autobahnbrücke, noch die Mülheimer Brücke in Köln passieren dürfen, bietet die Fähre eine zuverlässige Alternative.

Seit der Sperrung der Mülheimer Brücke für den Schwerlastverkehr habe sich die Lage noch einmal verschärft, heißt es. Transportierte die »Fritz Middelanis« im Jahr 2018 insgesamt etwa 1.700 Lastwagen und Landmaschinen, so waren es 2019 bis Oktober bereits 2.700 Fahrzeuge dieser Art. »Dies hat zur Folge, dass die Fähre stärker beansprucht wurde. Um die Zuverlässigkeit auch im Jahr 2020 zu gewährleisten, haben wir uns zu der Überprüfung entschlossen«, so Norbert DiRaimondo, Geschäftsführer der Rheinfähre Köln-Langel/Hitdorf GmbH.

Besonders die Scharniere der Landeklappen seien zuletzt stark belastet worden, hieß es. Überprüft wird im Trockendock aber der gesamte Schiffskörper. 2017 war die Fähre, die seit 1962 zwischen Köln und Leverkusen im Einsatz ist, zuletzt im Februar untersucht worden, im Februar 2022 steht die nächste planmäßige Inspektion an.