Um gewartet und instandgesetzt zu werden, werden die Schleusen trockengelegt. © WSA Mosel-Saar-Lahn
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Ab dem kommenden Montag, 21. September 2020, erfolgt für bis zu zehn Tage die alljährliche Schleusensperre an Mosel und Saar. Ursprünglich war sie im Frühjahr geplant, wurde wegen der Corona-Pandemie aber in den Herbst verschoben.

Jahr für Jahr werden alle Schleusen an der Mosel und der Saar für acht bis zehn Tage in Absprache mit den Kollegen aus Frankreich und Luxemburg gesperrt. Um Ausfallzeiten aufgrund von Schäden an den über 60 Jahre alten Schleusen zu vermeiden, werden sie regelmäßig gewartet und instandgesetzt.

Viele unterschiedliche Gewerke müssten oft auf engem Raum miteinander arbeiten, was aufgrund der Auflagen in Bezug auf die Covid-19 Pandemie nur sehr schwer vereinbar gewesen sei, so das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Mosel-Saar-Lahn. Mit neuen Auflagen und abgespecktem Programm startet nun die anstehende Schleusensperre.

Insgesamt fünf Schleusenkammern an Mosel und Saar werden komplett trockengelegt, gereinigt, geprüft und saniert. An den restlichen Kammern werden überwiegend Arbeiten oberhalb der Wasserlinie ausgeführt. Besonderheit in diesem Jahr sei eine Stauabsenkung der Stauhaltung Lehmen um 1,5 m. Dies sei notwendig, um sicherheitsrelevante Arbeiten am Staukörper des Wehres durchzuführen.