Finowkanal
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Die durchgehende Schiffbarkeit des Finowkanals für den Bootsverkehr ist gesichert. Der Zweckverband Finowkanal übernimmt alle zwölf Schleusen vom Bund.

Seit 2019 war über eine dauerhafte Nutzung des Finowkanals als attraktive Freizeitwasserstraße verhandelt worden. Nun haben der Zweckverband und die Generaldirektion Schifffahrt und Wasserstraßen (GDWS) final eine Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet. Danach übernimmt der Bund die Hälfte der Sanierungskosten der Schleusen.

Die Finanzierung der Vorplanungskosten zu 100% hatte der Bund zuvor bereits zugesagt.  Der letzte noch ausstehende Finanzierungsbaustein zur Sicherung der Gesamtfinanzierung ist die Bereitstellung von Fördermitteln des Landes Brandenburg. Die Beteiligten gehen in Abstimmung mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) davon aus, dass der Zuwendungsbescheid noch in diesem Jahr erteilt wird.

Der Zweckverband wird zunächst die ersten sechs Schleusen des Finowkanals vom Bund übernehmen. Nach deren Grundinstandsetzung sollen die weiteren sechs Schleusen folgen, sagt der neue Vorsteher des Verbandes, Adolf Maria Kopp. Zudem übernimmt der Zweckverband das Management zweier beweglicher Brücken des Bundes. Die Unterhaltung der Kanalstrecken verbleibt wie bisher beim Bund.

Zielstellung des Verbandes ist es, Ende 2021 die Bauverträge für die Grundinstand-setzungsmaßnahmen für die ersten sechs Schleusen abzuschließen.

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