Um das geplante Terminal Basel Nord gibt es Irritationen
© Terminal Basel Nord
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Nach dem Ständerat hat sich auch der Nationalrat in der Schweiz für eine stärkere Förderung des Gütertransports auf dem Rhein ausgesprochen.

Damit haben sich beide Kammern des Parlament der Initiative der Basler Ständerätin Eva Herzog angeschlossen. Möglich ist damit eine gezielte Förderung der Rheinschifffahrt. Die Vereinigung für Schifffahrt und Hafenwirtschaft (SVS) und die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) wollen nach eigenen Angaben das Gespräch mit dem Bundesamt für Verkehr suchen, um über geeignete Maßnahmen zu beraten.

Mit der Totalrevision des Gütertransportgesetzes 2015 waren die Rheinhäfen und die Rheinschifffahrt erstmals mit den Verkehrsträgern Bahn und Straße im Kombinierten Verkehr gleichgestellt worden. Seitdem kann der Bund neben Terminalanlagen auch Hafeninfrastrukturen für den Kombinierten Verkehr wie etwa das geplante Hafenbecken 3 in Basel mitfinanzieren.

Als Zukunftsthemen sind die Förderung von Investitionen und Innovationen in den Ausbau von ökologischen Transportketten, die Sicherstellung der notwendigen Infrastrukturen, aber auch Anreize für den Einsatz klimaneutraler Antriebe in der Rheinschifffahrt bereits benannt.

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