Print Friendly, PDF & Email

Die Binnenhäfen in NRW ziehen eine positive Bilanz für das Jahr 2021. Mit 37,4 Mio. t umgeschlagenen Gütern haben sie das vor Corona übliche Niveau erreicht – teilt die »Arbeitsgemeinschaft der Häfen in Nordrhein-Westfalen« heute mit.

»Das Jahr 2021 zeigt uns deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind. So konnten die Mengen im Vergleich zum Vorjahr um über 14 % gesteigert werden. Die Mitgliedshäfen sind auch in angespannten Zeiten sehr verlässliche Partner für Industrie und Handel, sichern als Logistikdrehscheibe die Daseinsvorsorge und flankieren den wirtschaftlichen Aufschwung«, erklärt Jan Sönke Eckel, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Häfen NRW, in der 23 Logistikunternehmen und Betreibergesellschaften organisiert sind. Im Jahr 2020 habe der wasserseitige Umschlag noch bei 32,7 Mio. t gelegen.

Angesichts des Fachkräftemangels im Transportwesen – insbesondere bei den Lkw-Fahrern – nimmt die Bedeutung des effizienten Systems Wasserstraße inklusive der angeschlossenen Bahnverbindungen noch weiter zu, so die Arbeitsgemeinschaft. Mit den nachhaltigen Verkehrsträgern Binnenschiff und Bahn würden Güter »ökologisch sinnvoller« transportiert.

Damit die Häfen ihre systemrelevante Bedeutung sichern und ausbauen können, sieht die Arbeitsgemeinschaft Häfen NRW politischen Unterstützungsbedarf. So gebe es auch in Nordrein- Westfalen immer wieder kommunale Bestrebungen, noch mehr bisherige Hafenflächen für Stadtentwicklungsprojekte umzuwidmen. »Der Wunsch, Areale an Gewässern städtebaulich zu nutzen, ist durchaus nachvollziehbar. Es muss aber gewährleistet sein, dass dies nicht zu Lasten der Hafenlogistik passiert – ansonsten wird die angestrebte Verkehrswende bezüglich Nachhaltigkeit und Umweltschutz torpediert«, erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Häfen NRW.

 

Teilen: