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Wie die Wasserschutzpolizei Ludwigshafen mitteilt, hat sich am heutigen Morgen bei RKM 425,500 ein Schiffsunfall ereignet.

Ein mit 3000 t Schrott beladener Schubverband hatte sich während eines Ankerversuches linksrheinisch festgefahren. Unter Aufsicht des zuständigen Strommeisters des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes wurde der Schubverband unter Zuhilfenahme eines weiteren Fahrzeugs gegen 11:45 Uhr wieder freigeschleppt, heißt es.

Der Schiffsführer konnte seine Fahrt anschließend fortsetzten, so die Polzeit weiter. Die durchgehende Schifffahrt sei nicht beeinträchtigt gewesen und es kam zu keinem Ladungsaustritt. Verletzt wurde auch niemand.

Propionsäure ausgetreten

Zuvor hatte sich am Wochenende in Ludwigshafen ein anderer Unfall ereignet, bei dem es zu einer Gewässerverunreinigung kam. Auf dem Stromhafen der BASF ist es bei einem Beladevorgang eines Tankschiffes zu einem Produktaustritt vom Schiff in den Rhein gekommen. Bei dem Vorfall seien nach ersten Schätzungen mindestens 600 kg Propionsäure ausgetreten.

Propionsäure ist der Wasserschutzpolizei zufolge schwach wassergefährdend und leicht biologisch abbaubar. Aufgrund der Verdünnung sei von keiner Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

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