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Nachdem das Bauvorhaben mehrfach verschoben wurde, ging es gestern endlich los: der Ersatz der Rautenkranz-Straßenbrücke über den Oder-Spree-Kanal.

Mit einer Gesamtbauzeit von 18 Monaten ersetzt das Wasserstraßen-Neubauamt Berlin (WNA) die Straßenbrücke Rautenkranz bei Spree-Oder-Wasserstraße km 114,57, kurz vor Eisenhüttenstadt. Nach öffentlicher Ausschreibung der Bauleistungen hat das WNA Berlin den Bauauftrag an den Generalauftragnehmer ist die Via Structure aus Berlin erteilt.

»Nachdem dieses Bauvorhaben aus Kapazitätsgründen mehrfach verschoben werden musste, freuen wir uns jetzt darüber, dass die bereits für den Lkw-Verkehr gesperrte Brücke nun durch den schon länger geplanten Neubau ersetzt werden kann«, sagt Caroline Heine als verantwortliche Sachbereichsleiterin des WNA Berlin.

Der Ersatzneubau erfolgt lagegleich zu der vorhandenen Brücke und unter Vollsperrung der überführten Gemeindestraße, auch für den Fußgänger- und Radverkehr. Eine großräumige Umleitung für den Straßenverkehr soll mit der Straßenverkehrsbehörde noch rechtzeitig abgestimmt und ausgeschildert werden. Die Vollsperrung der Brücke erfolgt voraussichtlich ab November 2022. Die Befahrbarkeit des am Nordufer parallel zum Kanal verlaufenden Wirtschaftsweges bleibt weiter aufrechterhalten, so das WNA Berlin. Und der Schiffsverkehr auf dem Oder-Spree-Kanal soll von dem Bauvorhaben nur tageweise betroffen sein.

Die Fertigstellung des Gesamtbauvorhabens soll bis April 2024 erfolgen. Die Herstellungskosten für die neue Kreuzungsanlage in Höhe von rd. 4,1 Mio. € finanziert der Bund.

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