Seidenstraße
© Xuzhou Huaihai International Land Port
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Die Duisburger Hafen AG (duisport) und der Hamburger Hafen blicken auf über zehn Jahre Schienengütertransporte auf der sogenannten »Neuen Seidenstraße« zurück. Die Häfen wollen ihre Position als Hubs für diese Transporte ausbauen.

Auf einer gemeinsamen Veranstaltung der beiden Hafenunternehmen diese Woche waren die Aussichten der landgebundenen Chinaverkehre das zentrale Thema. Über 120 Gäste aus der Hafen- und Logistikbranche verfolgten die Podiumsdiskussion auf dem zukünftigen Gelände des Duisburg Gateway Terminal, von wo aus Güterzüge in ein paar Jahren nach China starten beziehungsweise ankommen sollen.

Trotz der aktuell angespannten Lage, bewerteten Carsten Hinne (duisport), Andreas Lübs (DB Cargo Eurasia), Thomas Lütje (HHLA), Inga Gurries (Hafen Hamburg Marketing), und Peter van Ling (duisport Agency), die Marktaussichten als »grundsätzlich positiv«. Auch, weil die Schienengüterverbindungen weiterhin eine wichtige Ergänzung zu See- sowie Lufttransport darstellten. Duisburg und Hamburg wollen daher ihre Positionen als bedeutende Transporthubs der landgebundenen Chinaverkehre in Europa weiter ausbauen.

Und dabei soll auch die Zusammenarbeit zwischen deutshclands größtem Seehafen und dem größten europäischen Binnenhafen vertieft werden. Als Ausrichter erwarten Markus Bangen, CEO bei Duisport – Duisburger Hafen und Markus Heinen, HHM-Repräsentant West, eine weitere Stärkung der Standorte. Beide waren sich einig, dass die Hafenstandorte ihre Kooperation hier weiterentwickeln wollen.

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