Wilhelmshaven, Bangen, duisport
Foto (v. l.): Hans-Joachim Schweinsberg (Storag Etzel), Alexander Garbar (duisport), Andreas Bullwinkel (JadeWeserPort), Markus Bangen (duisport), John Niemann und Hans-Joachim Uhlendorf (beide WHV e.V.) auf dem Eurogate Container Terminal vor dem Großcontainerschiff »Margrethe Maersk« (© WHV e.V.)
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Wilhelmshaven und Duisburg setzen als Häfen auf grünen Energieträgern. Für eine bessere Verknüpfung der beiden Standorte fehlt aber noch die Infrastruktur.

Starker Zusammenhalt in Krisenzeiten: Auf Einladung der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e.V. besuchten duisport-CEO Markus Bangen und Alexander Garbar, Leiter Unternehmensentwicklung und Strategie, den drittgrößten deutschen Seehafen. Beim Austausch mit dem WHV e.V.-Vorstand ging es vor allem um die aktuellen Herausforderungen, die die Krisen an die Hafenwirtschaft stellen.

Ein Grund, warum beide Häfen in Zukunft auf Erneuerbare Energien setzen. Während in Duisburg die ehemalige Kohleninsel künftig für die Produktion, Lagerung und den Umschlag von Wasserstoff und anderen grünen Energiestoffen genutzt wird, verfolgt Wilhelmshaven die Transformation zum Energy Hub Port of Wilhelmshaven.

Nachholbedarf herrscht nach wie vor in der Unterhaltung der Hinterland-Infrastruktur. Es gibt aber auch Lichtblicke wie die ertüchtigte und demnächst durchgehend elektrifizierte Bahnstrecke zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven. »Für eine wiederaufzunehmende regelmäßige Zugverbindung nach Duisburg fehlt nun noch die Oldenburger Kurve im Osnabrücker Bahnhof. Dann hätten wir optimale Bedingungen, um den Eisenbahnbetrieb auf nachhaltige Beine zu stellen«, sagte Markus Bangen.

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