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Der Logistiker Rhenus will seine Transporte nachhaltiger gestalten. Im Zuge dessen soll der weltweite FCL (Full Container Load)-Transport bis 2045 zu 100 % klimaneutral werden.

Bis 2045 hat sich die Rhenus Gruppe das Ziel »Null Emissionen bei allen globalen FCL-Dienstleistungen« gesetzt. Der Logistikdienstleister beschäftigt sich laut eigenen Angaben stetig mit nachhaltigen Transportmöglichkeiten. So arbeite das Unternehmen beispielsweise an einem Tool, das den gesamten CO2-Fußabdruck der weltweiten Luft- und Seetransporte transparent gestaltet. Außerdem forsche man an alternativen Biokraftstoffen, um Emissionen zu reduzieren.

Bereits 2021 verpflichtete sich das Unternehmen, seine LCL-Transporte bis 2030 klimaneutral zu gestalten. Schon kurz darauf sei mit dem Start eines Pilotprojekts der erste Meilenstein auf diesem Weg gelungen: Alle Sendungen ab Hilden in Nordrhein-Westfalen sind seit diesem Jahr klimaneutral. Das dokumentiert ein Carbon-Neutral-Zertifikat von Climate Partner für alle Exportsendungen, die im ersten Quartal 2022 abgewickelt wurden, so Rhenus.

»Rhenus ist bestrebt, den Wandel der Logistikbranche zu einer nachhaltigeren Industrie voranzutreiben. Wir suchen ständig nach Möglichkeiten, um die Entwicklung umweltfreundlicherer und nachhaltigerer Alternativen für Seefrachttransporte zu fördern und voranzutreiben«, sagte Jan Harnisch, CEO Global bei Rhenus Air & Ocean. Rhenus konzentriert sich nach eigenen Aussagen zunächst auf den asiatischen Binnenmarkt, da es sich hierbei um eine der am schnellsten wachsenden Handelsrouten der Welt handelt. Nach und nach sollen sämtliche Initiativen auf alle anderen globalen Routen ausgeweitet werden. Die neue FCL-Initiative vervollständigt die Gesamtstrategie von Rhenus Ocean Freight hinsichtlich CO2-Neutralität, so das Unternehmen.

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