Der Hafen Mannheim hat im Januar 2018 im Vergleich zum Vorjahresmonat beim wasserseitigen Güterumschlag zulegen können
Foto: Felix Selzer
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Der wasserseitige Güterumschlag der Mannheimer Häfen war im Juni um rund 13 % rückläufig. Besonders das Containersegment ist hart getroffen.

Insgesamt wurden 516.789 t Güter wasserseitig umgeschlagen. Im Vergleichsmonat des Vorjahres waren es 594.560 t. Der Rückgang betrug 77.771 t (-13,08 %).

Am stärksten wurde der Umschlag in der Gütergruppe Erdöl, Mineralöl, -erzeugnisse, Gase (85.323 t im Juni 2019) beeinträchtigt. Hier fiel der Umschlag gegenüber dem Vorjahresmonat um 40.094 t (-46,99 %). Ein ähnlich hoher Rückgang erfolgte in den Gütergruppen Eisen, Stahl und NE – Metalle (-10.255 t, -41,16 %), sowie in der Gütergruppe Land-, Forstwirtschaftliche und andere Erzeugnisse (-2.901 t, -20,68 %).

In der Gütergruppe Steine und Erden konnte ein Zuwachs von 20.163 t (+51,02 %) erreicht werden. Auch in der Gütergruppe Erze und Metallabfälle stieg der Umschlag an (14.417 t, +41,66 %).

Wasserseitiger Containerumschlag bricht ein

Der wasserseitige Containerverkehr in Mannheim sank in den Stückzahlen von 9.141 TEU im Juni 2019 um 2.503 TEU auf eine Gesamtstückzahl von 6.638 TEU (-27,38 %). Die Tonnage fiel von 97.892 t im Vorjahresmonat um 35.170 t (-35,93 %) auf insgesamt 62.722 t.

Insgesamt haben im Juni 2020 542 Schiffe die Mannheimer Häfen angesteuert, um dort Waren zu laden und zu löschen, dies sind 25 Schiffe (+4,84 %) mehr als im Juni 2019.

Der durchschnittliche Wasserstand lag im Juni 2020 bei Rheinpegel Mannheim 2,65 m und somit um 1,31 m unter dem Durchschnittspegel im Vorjahresmonat mit 3,96 m.

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