Die rund 5,2 km lange Stromkaje in Bremerhaven. Foto: Hero Lang
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Der Gesamtgüterumschlag in den bremischen Häfen ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Auch im Containerverkehr konnte das Ergebnis des Vorjahres nicht erreicht werden.

Rund 67 Mio. t Güter gingen in den bremischen Häfen 2020 über die Kaikanten, 4,2 % weniger als im Vorjahr. Der Umschlag von Massengütern verringerte sich um 6,7 %, der von Stückgütern um 3,8 %. Die Vielzahl des Güteraufkommens (etwa 56 Mio. t) entfällt unverändert auf Bremerhaven.

Der Containerumschlag verlor im vergangenen Jahr nur leicht gegenüber 2019. Die umgeschlagenen 4,8 Mio. TEU entsprechen einem Rückgang von 1,8 %.Neben der Coronakrise hat Bremerhaven aber auch Ladung an Wettbewerbshäfen verloren, wie Häfensenatorin Claudia Schilling einräumen musste: »Gerade Rotterdam, Antwerpen und auch mehrere britische Häfen haben in den letzten Jahren massiv Kapazitäten ausgebaut und konnten so Ladung und Kunden hinzugewinnen.« Deshalb müsse die Anpassung der Außenweser zügig vorangetrieben werden.

Einen deutlichen Einbruch gab es beim Umschlag von Fahrzeugen, der um 20 % verlor. Somit wurden an der Weser nur noch 1,7 Mio. Fahrzeuge binnen zwölf Monaten umgeschlagen. Das Kreuzfahrtgeschäft kam wegen der Pandemie fast völlig zum Erliegen, nur 2.600 Passagiere wurden gezählt.

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