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Auf dem Rhein bei Eltville hat sich ein niederländischer Schubverband  außerhalb des Fahrwassers auf dem »Galgengrund« fest gefahren.

Laut dem Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidium habe sich der Unfall am letzten Mittwoch, gegen 23:40 Uhr, ereignet. Der Schiffsführer steuerte den mit 2.870 t Kohle beladenen Schubverband in der Bergfahrt offensichtlich wegen menschlichen Fehlverhaltens zu weit nach Backbord, heißt es. Die durch die Revierzentrale Oberwesel verständigte Wasserschutzpolizeistation Wiesbaden habe noch in der Nacht mit der Schiffsunfallaufnahme begonnen.

Der festgefahrene Güterschubleichter wurde vom Motorschiff abgekoppelt und vorerst auf dem »Galgengrund« belassen. Nachdem am darauffolgenden Morgen etwa 350 t Kohle aus dem havarierten Schubleichter entladen wurden, gelang es einem Vorspannboot den Leichter vom Grund freizuziehen. Es kam während des gesamten Vorfalls zu keiner Beeinträchtigung der übrigen Schifffahrt. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache erfolgten durch die zuständige Wasserschutzpolizeistation Rüdesheim.

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