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Am Hafen c-Port in Sedelsberg steigt die Rhenus Gruppe dank einem neuen Kundenauftrag ins kontinuierliche Containergeschäft ein.

Als Betreiber des Hafens am niedersächsischen Küstenkanal schlägt der Logistikdienstleister dort künftig bis zu 200 Container monatlich für die schwedische Duni Group um.

Zunächst soll der Umschlag per Lkw erfolgen, später zu großen Teilen via Binnenschiff. Rhenus Midgard Ems schlägt am Binnenhafen c-Port Sedelsberg bislang vor allem Agrarprodukte, Torf, Baustoffe und Projektgüter wie Windanlagenteile um. Gemeinsam mit Duni, einem Hersteller von Tischdekoration, Servietten und Take-away-Verpackungen, realisiert der Logistikdienstleister seit Februar das erste kontinuierliche Containergeschäft am Standort. Rhenus übernimmt für die Duni Group das Handling von Containern, die aus China und Taiwan in Deutschland eintreffen. Dazu gehören das Be- und Entladen sowie die Lagerung.

Angesicht langer Warteschlangen an den großen Seehäfen Bremerhaven, Wilhelmshaven und Hamburg lasse sich das bei der Duni Group anfallende und weiter steigende Projektvolumen dort kaum verwirklichen, heißt es. Der Durchlauf liege aktuell bei 150 bis 200 Containern pro Monat.

In Sedelsberg wird Containerhandling in dieser Größenordnung bereits seit der Eröffnung des c-Ports im Jahr 2007 anvisiert. Entsprechende Projekte ließen sich aber wegen der geographischen Nähe zu den großen Seehäfen bisher nicht umsetzen. »Das gelingt nun: Rhenus bietet der Duni Group die ideale Lösung und erfüllt die Anforderungen souverän. Zugleich entwickelt sich der c-Port damit zu einem relevanten Hub für den Containerumschlag weiter«, so das Logistikunternehmen.

Die Importware der Duni Group trifft in Containern aus Asien an den Seehäfen ein und wird von dort zur weiteren Abwicklung nach Sedelsberg gebracht. Den Transport per Lkw stellt Rhenus den Plänen zufolge sukzessive auf den klimafreundlicheren Transport per Binnenschiff um. Pro Woche sind zwei bis drei Abfahrten von Schiffen der Rhenus-Flotte vorgesehen.

»Möglichst viele Container aufs Schiff zu bringen, war von Beginn an das Ziel. Mit dem Transportvolumen der Duni Group erreichen wir die kritische Masse, für die der Einsatz eines Binnenschiffs sinnvoll ist, so dass sich die CO2-Bilanz gegenüber dem Straßentransport enorm verbessert«, erklärt Arne Woldenga, Standortleiter der Rhenus Midgard Ems. Die Duni Group und Rhenus wollen ihre Zusammenarbeit nach dem gelungenen Projektstart noch intensivieren.

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