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Der Motorenhersteller Deutz hat den Erwerb von Futavis bekannt gegeben. Mit dem Kauf des Entwicklungs-Dienstleisters für Batteriemanagement Hard- und Software wird die Elektrifizierungsstrategie um die Kernkomponente Batterien erweitert.

Futavis verfügt über technisches Know-how im Bereich Elektronik, Software, Batterietechnologie und Batterietesting sowie der Absicherung von funktionaler Sicherheit. Die von der Deutz-Tochter Torqeedo bereitgestellte Systemkompetenz im Bereich Elektroantriebe wird damit um Batterietechnologie im Hochvoltbereich erweitert.

»Batterietechnologie ist ein wichtiges Kernelement unserer E-Deutz Strategie, das wir mit der Übernahme von Futavis weiter ausbauen. Mit Futavis ergänzen wir die starke Systemkompetenz unserer Entwicklungsteams bei Deutz und Torqeedo durch Komponenten-Know-how bei Hochvoltbatterien, Batteriemanagementsystemen und Sicherheitstechnik und gehen damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer CO2-freien Off-Highway-Mobilität«, so Frank Hiller, CEO der Deutz AG.

Futavis hat bereits zahlreiche Systeme für namhafte Kunden im Automotive- und Nutzfahrzeug-Bereich entwickelt und in die Anwendung gebracht. Das 2013 in Alsdorf gegründete Unternehmen beschäftigt etwa 30 Mitarbeiter und strebt im Jahr 2019 einen Jahresumsatz von über 5 Mio. € an. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.