Der Hafen Mannheim hat im Januar 2018 im Vergleich zum Vorjahresmonat beim wasserseitigen Güterumschlag zulegen können
Containerumschlag im Hafen Mannheim. Foto: Selzer
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Die Häfen Ludwigshafen und Mannheim blicken auf ein ordentliches Geschäftsjahr 2020 zurück: Insgesamt wurden in beiden Rheinhäfen gut 13,8 Mio. t Güter wasserseitig umgeschlagen, davon 6,9 Mio. t in Ludwigshafen und 6,89 Mio. t in Mannheim.

Der wasserseitige Güterumschlag im Ludwigshafener Hafen fiel um 108.543 t (-1,5 %) von gut 7 Mio. t auf 6,9 Mio. t. Im Containerverkehr stiegen sowohl die Stückzahlen 88.102 TEU (+14,42 %) als auch die Tonnage (922.249 t, +11,81 %). In Mannheim waren es 894.087 t (-11,47 %) weniger bei insgesamt 6,9 Mio. t, auch bei Containern konnte das Vorjahresergebnis nicht erreicht werden. Die Tonnage sank von 1,1 Mio. t auf 859.136 t (-22,16 %), die Boxenzahl von 107.402 TEU (2019) um 20.496 TEU auf 86.906 TEU. Die Binnenschifffahrt in den Häfen entlastet Straßen und Brücken in den Stadtgebieten um etwa 2.650 Lkw pro Tag.

In Ludwigshafen machen die chemischen Erzeugnisse den größten Teil des Umschlags aus, gefolgt von »Erdöl, Mineralöl und -erzeugnissen«. Die drittgrößte Gütergruppe sind Düngemittel. In Mannheim gab es in drei Gü­ter­gruppen einen Zuwachs: bei »Land- und Forstwirtschaftlichen Erzeugnissen« (+16,3 %), »Andere Nahrungs- und Futtermittel« (+10,6 %) und bei »Erze und Metallabfälle« (+7 %). Zum Teil deutliche Rückgänge gab es bei mineralischen Brennstoffen (-26,17 %), »Eisen, Stahl und NE-Metalle« (-25,31 %) sowie »Fahrzeuge, Maschinen, sonstige Halb- und Fertigwaren« (-22,37 %). ■

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