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In Berlin-Mitte sind heute die Bauarbeiten für die Instandsetzung des Ufers am Landwehrkanal gestartet.

Wie das Wasserstraßen-Neubauamt Berlin mitteilt, wurde mit der Bauausführung für eine Instandsetzung des Ufers vor der Villa von der Heydt in Berlin-Mitte begonnen.

Auftragnehmer ist eine Arbeitsgemeinschaft der Unternehmen Mette Wasserbau und Züblin Spezialtiefbau, Gruppe Wasserbau. Mit einer ökologischen Bauüberwachung wurde Afry Deutschland beauftragt. Die Bauoberleitung des WNA Berlin ist über ein Baubüro vor Ort erreichbar. Die Bauausgaben in Höhe von rd. 1,2 Mio. € finanziert der Bund.

Aufgrund der für die Arbeiten notwendigen Schifffahrtssperre erfolgen die Bauarbeiten während der Wintermonate und sollen bis zum 30. März 2022 abgeschlossen werden. Wegen einer vorlaufenden Kampfmittelsuche und -räumung ist der Landwehrkanal in dem betroffenen Streckenbereich bereits seit dem 01.11.2021 für den Schiffsverkehr gesperrt. Der Straßenverkehr sei von der Baumaßnahme nicht betroffen, so das WNA Berlin.

Die aktuelle Baumaßnahme ist dem Wasserstraßen-Neubauamt zufolge Gegenstand einer Mediationsvereinbarung für die Instandsetzung der Ufer des Landwehrkanals. Da das für das Gesamtvorhaben notwendige Planfeststellungsverfahren noch nicht eingeleitet wurde, erfolge die aktuelle Baumaßnahme jetzt als vorgezogene Unterhaltung in bundeseigener hoheitlicher Zuständigkeit (§ 48 WaStrG, i. V. mit § 4 WaStrG).

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